Pectus excavatum: Psychologische Auswirkungen der Brustverformung
- 4. Juli 2024
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Aktualisiert: vor 6 Tagen
Pectus excavatum, auch als Schusterbrust bekannt, ist eine Brustwanddeformität, die durch ein Einfallen des Brustkorbs nach innen gekennzeichnet ist. Diese Deformität kann sich negativ auf die psychische Gesundheit der Betroffenen auswirken.

Peinlichkeit des Aussehens
Patienten mit Pectus excavatum können sich aufgrund des Aussehens ihrer Brüste schämen und unwohl fühlen (Lawson et al., 2003). Vor allem in der Pubertät können sich die Patientinnen ausgegrenzt fühlen, weil sie anders aussehen als ihre Altersgenossen. Dies kann sich negativ auf ihre sozialen Beziehungen auswirken.
Vermindertes Selbstwertgefühl
Eine Brustdeformität kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Patienten beeinträchtigen (Steinmann et al., 2011). Die Patienten können sich aufgrund ihrer körperlichen Erscheinung unzulänglich und wertlos fühlen. Dies kann sich auch negativ auf ihren schulischen und beruflichen Erfolg auswirken.
Depressionen und Ängste
Ein Pectus excavatum kann auch die psychische Gesundheit der Patienten gefährden. Bei den Patienten können psychische Probleme wie Depressionen und Angstzustände auftreten (Steinmann et al., 2011). Die Brustdeformität kann die Lebensqualität und die Zufriedenheit der Patienten beeinträchtigen.
Soziale Isolation
Patienten mit Pectus excavatum fühlen sich aufgrund ihrer Brustdeformität im sozialen Umfeld möglicherweise nicht wohl (Lawson et al., 2003). Die Patienten vermeiden möglicherweise soziale Aktivitäten, weil sie anders aussehen als ihre Altersgenossen. Dies kann die Entwicklung sozialer Fähigkeiten behindern.
Psychologische Auswirkungen des Behandlungsprozesses
Die Behandlung des Pectus excavatum kann sich auch auf die psychische Gesundheit der Patienten auswirken. Während des chirurgischen Behandlungsprozesses können die Patienten Schmerzen, Angst und Stress erleben (Steinmann et al., 2011). In der postoperativen Phase können sich das Körperbild und das Selbstvertrauen der Patienten verändern.
Psychologische Unterstützung ist wichtig
Ein multidisziplinärer Ansatz ist wichtig, um die psychische Gesundheit von Patienten mit Pectus excavatum zu schützen. Die Patienten sollten während des Behandlungsprozesses psychologische Unterstützung erhalten (Lawson et al., 2003). Auch die Unterstützung durch Familie und Freunde spielt eine wichtige Rolle für den Heilungsprozess der Patienten.
Schlussfolgerung
Ein Pectus excavatum kann sich negativ auf die psychische Gesundheit der Patienten auswirken. Probleme wie Scham über das Aussehen, vermindertes Selbstwertgefühl, Depressionen und Angstzustände können die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen. Psychologische Unterstützung während des Behandlungsprozesses kann den Heilungsprozess der Patienten beschleunigen. Auch die Unterstützung durch Familie und Freunde spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der psychischen Gesundheit der Patienten.
Kaynakça:
Lawson, M. L., Cash, T. F., Akers, R., Vasser, E., Burke, B., Tabangin, M., ... & Welch, C. (2003). A pilot study of the impact of surgical repair on disease-specific quality of life among patients with pectus excavatum. Journal of Pediatric Surgery, 38(7), 916-918.
Steinmann, C., Krille, S., Mueller, A., Weber, P., Reingruber, B., & Martin, A. (2011). Pectus excavatum and pectus carinatum patients suffer from lower quality of life and impaired body image: a control group comparison of psychological characteristics prior to surgical correction. European Journal of Cardio-Thoracic Surgery, 40(5), 1138-1145.
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