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Neueste technologische Entwicklungen in der Pectus-Behandlung

  • 12. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Bei der Behandlung des Pectus excavatum (Schusterbrust) haben sich in den letzten Jahren verschiedene technologische Entwicklungen ergeben. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, die Behandlungsprozesse der Patienten effektiver und sicherer zu gestalten.



Chirurgische Behandlungsmethoden

1. die Nuss-Chirurgie:

- Hierbei handelt es sich um einen geschlossenen chirurgischen Eingriff, bei dem ein Implantat zur Korrektur der Deformität des Brustkorbs verwendet wird (Nuss & Kelly, 2010).

- Diese Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 1 Stunde (Anatomical Modelling, 2024).

- Sie birgt minimale Risiken und verkürzt die Rehabilitationszeit der Patienten (Pectus Clinic, 2024).


2. modifizierte Ravitch-Chirurgie:

- Es handelt sich um eine offene chirurgische Methode, bei der der Knorpel und die Rippen operiert werden, um die Deformität des Brustkorbs zu korrigieren (Pectus Clinic, 2024).

- Diese Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert durchschnittlich 2 Stunden (Anatomical Modelling, 2024).


Nicht-chirurgische Behandlungsmethoden

1. orthopädische Behandlung:

- Besonders wirksam bei Patienten unter 17 Jahren (Pectus Clinic, 2024)

- Je nach Art und Ausmaß der Deformität werden spezielle Orthesen angefertigt.

- Eine erfolgreiche Behandlung wird innerhalb von 3 bis 6 Monaten durchgeführt (Pectus Clinic, 2024).



2. die Vakuumbehandlung:

- Hierbei handelt es sich um eine Methode, die bei einer ausgewählten Gruppe von Patienten angewendet wird (Pectus Clinic, 2024).

- Die Vakuumglockentherapie wird angewendet, um die Deformität zu korrigieren.



Technologische Entwicklungen

1. 3D-Bildgebung und Planung:

- Die 3D-Bildgebung und -Planung für chirurgische Eingriffe bei Patienten verringert die Erfolgsquote und die Risiken der Operation (Pectus Clinic, 2024).

- Diese Technologie ermöglicht es den Chirurgen, die Deformität detaillierter zu beurteilen und die Operation zu planen.


2. robotergestützte Chirurgie:

- Die robotergestützte Chirurgie ermöglicht eine sorgfältigere und präzisere Durchführung der Operation (Pectus Clinic, 2024).

- Die Roboterarme ermöglichen es dem Chirurgen, seine Bewegungen genauer zu steuern und kleinere Schnitte zu setzen.


3. neue Implantate und Materialien:

- Neue und haltbarere Implantate und Materialien erhöhen die Sicherheit und die Erfolgsquote von chirurgischen Eingriffen (Pectus Clinic, 2024).

- Die Entwicklung der Technologie ermöglicht die Verwendung von Implantaten, die besser verträglich sind und ein geringeres Komplikationsrisiko aufweisen.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in den letzten Jahren verschiedene technologische Entwicklungen bei den chirurgischen und nicht-chirurgischen Methoden zur Behandlung des Pectus excavatum stattgefunden haben. 3D-Bildgebung, robotergestützte Chirurgie und neue Implantate machen die Behandlungsverfahren für die Patienten effektiver und sicherer. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, die Lebensqualität von Pektus-Patienten zu verbessern und das Risiko von Komplikationen zu verringern.


Kaynakça:

Anatomik Modeling. (2024). Pektus Ekskavatum Tedavisi. https://www.anatomikmodeling.com/pektus-ekskavatum-tedavisi


Nuss, D., & Kelly Jr, R. E. (2010). Minimally invasive surgical correction of chest wall deformities in children (Nuss procedure). In Seminars in Pediatric Surgery (Vol. 19, No. 3, pp. 166-177). WB Saunders.


Pektus Klinik. (2024). Pektus Ekskavatum Tedavisi. https://www.pektusklinik.com/pektus-ekskavatum-tedavisi


Citations:



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